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Fernlernen und Corona

 
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Fernlernen und Corona
von Rolf - Dienstag, 23. Juni 2020, 09:59
 

Die schlechte Nachricht zu erst. Es wird nicht das letze Virus sein, welches uns trifft und dabei sind wir mit dem Jetzigen noch nicht einmal fertig. Ja, die Medien - es ist auch einmal darauf zu achten, was die Epidemiologen nicht sagen - aber schon seit über 20 !!! Jahren diskutieren.

Seit man in der Virologie zu der Erkenntnis gekommen ist, dass verschiedenen Viren in einem Organismus nicht nur existieren, sondern in toto ihr genetisches Material austauschen können, sind der Fantasie irgendwann einem Supervirus zu begegnen, keine Grenzen gesetzt.

Verantwortliche in der Vogel-Strauss-Politik arbeiten im Sinne der Fehlervermeidungstrategie und insgesamt nach dem Motto, "....das nicht sein kann was nicht sein darf".

Die Vorstellung der Liaison eines humapathogenen Virus mit einem Vogelgrippe-Virus a la H5N1, lehrt nunmal nicht dem infizierten Menschen das Fliegen, sondern das Fürchten. Denn Zugvögel kennen keine Grenzen und man kann sich ihrer nicht erwehren, wie z.B. mit dem Aktionismus mit Zäunen die Afrikanische Schweinegrippe aus Deutschland fernhalten zu wollen.

Viele Menschen machen sich gerade (vielleicht zu ersten Mal) Gedanken darüber, das alles was bisher als selbstverständlich erachtet wurde, gar nicht mehr so ist. Denn es fehlt v.a. die Selbstverständlichkeit in ihrem Leben.

Essen? Gehe ich einkaufen. Freunde? Besuche ich. Bildung? Mache ich ne Weiterbildung. Fernweh? Ab in den Urlaub...

Und jetzt muß jeder von uns über vieles erstmal nachdenken - besorgen-organisieren, also ein Mangel an Selbstverständlichkeit. Und auch den Mangel gilt es zu verwalten.

Und was ist jetzt endlich das Positive, wann kommt die gute Nachricht? Jetzt!

Gerade bei Restriktionen gilt es, die Bedürfnisse auf die Notwendigkeiten hinzu untersuchen, sich damit kritisch auseinanderzusetzen, ja sich mit sich auseinander zusetzen und vielleicht auch eine Art Gedankendisziplin zu entwickeln. Klingt schwer, ist es aber nicht.

Gerade diese Disziplin, allein verantwortlich, Kraft der eigene Konzentration, ein Ziel zu verfolgen, erfahre ich seit vielen Jahren bei unseren Fernlernenden. Sie haben entweder die Anlage oder erwerben (auch durch die RSA unterstützt) die Fähigkeit der Selbstorganisation. Etwas sperrig könnte man auch sagen, dass sie Selbstorganisationskompetenz entwickeln. Übrigens ist das eine der Grundkompetenzen für erfolgreiches Lernen nach dem Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR).

Und noch `was Posivites: Fernlernen mit uns ist 100% virenfrei. Und für die manchmal notwendigen Paxis-Präsenzveranstaltungen finden wir später auch, mit Abstand, eine Lösung.8)

Gesund bleiben!